Glasfaserbeton (GFB) ist ein Verbundwerkstoff aus einer feinen Betonmischung und Glasfasern.

Der Einsatz von ca. 12-50 mm langen Glasfasern anstelle einer Stahlbewehrung macht die aus Korrosionsschutzgründen notwendige Eisenüberdeckung entbehrlich und lässt dünnwandige Betonelemente zu.

Bauteile aus Glasfaserbeton sind in der Regel filigran, hochwertig und als Elemente montierbar. Sie verfügen über hohe Druck- und Zugfestigkeit. Bei Glasfasermodifiziertem Beton (Faseranteil unter 2,5-5 Vol.%) verringern die Glasfasern die Bildung von Mikrorissen.

Die Bauteile werden in Formen hergestellt. Die zwei dabei hauptsächlich eingesetzten Arbeitsverfahren sind Spritzen und Giessen, möglich sind auch Injektionen und Extrusion.

Glasfaserbeton findet vorwiegend an Bauwerken Anwendung, meist für leichte Fassadenelemente und Bauteile wie Fensterbänke, Fenstergewände, Hohlkastenstürze, Mauerfusselemente, Verkleidungen usw.