Aktuelle Lage am Aluminiummarkt

Die weltweit anhaltend hohe Nachfrage nach Metallhalbzeugen übertrifft die derzeit vorhandenen Produktionskapazitäten bei den Herstellerwerken bei weitem. Davon betroffen ist auch die Beschaffung von Aluminium-Halbzeugen. Die laufenden Antidumpingverfahren in Europa gegenüber chinesischen Herstellern von Aluminium-Halbzeugen verknappen die verfügbaren europäischen Kapazitäten zusätzlich. Eine kurzfristige Erholung der Situation ist nicht in Sicht. Im März erhöhte sich der Einkaufsmanager-Index PMI in der Schweiz weiter und ist in Deutschland auf rekordverdächtige 66.6 Punkte angestiegen.

Als Folge davon sind die Wiederbeschaffungsfristen ab den Herstellerwerken massiv angewachsen. Einige Walzwerke sind teilweise sogar «ausser Markt» und nehmen für 2021 nur noch wenige oder gar keine neuen Aufträge mehr an. Auch bei den Presswerken sind die Termine bereits teilweise im September 2021 angekommen.

Mit dem Nachfrageüberschuss und der erwarteten Erholung der Weltwirtschaft steigen die Metallpreise stetig an. Der an der Börse (LME) gehandelte Aluminium Metallpreis ist auf einem Höhenflug und ein Ende des Steigfluges ist kurzfristig nicht absehbar. Auch haben sich in den letzten Wochen die Frachtraten für Containertransporte verdreifacht. Freie Container und Frachter sind kaum verfügbar, was die Beschaffung von Rohstoffen weiter erschwert und die Kosten der Werke in die Höhe treibt.

All diese Umstände führen dazu, dass die Werke neben längeren Lieferzeiten auch laufend mit markanten Preiserhöhungen reagieren.

Die Allega GmbH unternimmt alles in ihrer Macht stehende, um auch in diesen aussergewöhnlichen Zeiten der gewohnt verlässliche Partner zu sein und Sie bestmöglich zu unterstützen. Leider kommen aber auch wir nicht umhin, die Verkaufspreise und Lieferfristen, aufgrund oben geschilderten Gründe jeweils der aktuellen Situation anzupassen.

Ihr Kundenberater steht Ihnen gerne zur Verfügung für Ihre individuellen Fragen rund um die Beschaffung von Aluminium Produkten.