Dezenter Verbindungsbau mit EQUITONE

Der Gebäudebestand eines Schullandheims im niedersächsischen Aerzen bei Hameln blickt auf eine rund 100-jährige Geschichte zurück. Um die Kapazitäten zu erhöhen und den ganzjährigen Betrieb zu unterstützen, erweiterte das Büro Kubik Architektur aus Hannover das Bestandsensemble um einen dezent in die Landschaft integrierten Verbindungsbau mit langlebiger und nachhaltiger Faserzementfassade.

Das Mehrzweckgebäude ergänzt das Angebot des Schullandheims Riepenburg um helle, transparente Räume für Aus- und Fortbildung sowie Spiel- und Freizeitaktivitäten der besuchenden Schulklassen, Gruppen und Vereine. Der Neubautrakt stellt dabei eine kommunikative und räumliche Verbindung zwischen zwei Bettenhäusern im Süden der 4,5 Hektar großen Liegenschaft, nimmt sich optisch jedoch vor den historischen Altbauten dezent zurück. Die Anbindung erfolgt über Laubengänge zu beiden Seiten der flach gedeckten Erweiterung. Der Riegelbau beinhaltet zwei barrierefrei erschließbare Ebenen. Die untere bettet sich in das leicht abfallende Gelände ein, sodass oberirdisch nur ein Geschoss in Erscheinung tritt.

Dieses ist zwischen den horizontalen Decken- und Bodenplatten eingefasst, die den massiven Rahmen bilden. Die Raumhülle selbst ist weitgehend verglast und erlaubt einen wirkungsvollen Bezug zum umliegenden, üppigen Naturraum. Im Kontrast dazu sind die vollflächig geschlossenen Wandabschnitte mit EQUITONE Fassadentafeln aus natürlichem Faserzement – einem Gemisch aus Zellulose, Sand, Fasern, Wasser und Zement – bekleidet. Dabei kamen für die stehenden Elemente die profilierten Fassadentafeln EQUITONE [linea] zum Einsatz, während die horizontalen Bänder mit der fein geschliffenen Variante EQUITONE [tectiva] gedeckt sind.